Source: https://www.union-investment.de/unsere-services/news-abonnements/marktticker/marktrueckblick-07-2025
[...]
Startseite Abonnements Marktrückblick und -ausblick Marktrückblick und -ausblick Juli
Monatliche Information zu den Kapitalmärkten für den Handelsmonat Juli 2025
Nach einer temporären Aussetzung von Importzöllen durch die US-Regierung unter Donald Trump ist Ende Juli Bewegung in das Thema gekommen. Zahlreiche Vereinbarungen wurden verkündet, die für deutlich mehr Planungssicherheit sorgen – auch wenn sie nicht immer jede Einzelheit klären. Mit wichtigen Handelspartnern haben sich 15 Prozent als neuer Basiszoll herauskristallisiert. Mit diesem Satz sollen Importgüter unter anderem aus Japan, Südkorea, aber auch aus der Europäischen Union (EU) belegt werden. Für die EU gilt der Basiszoll für die meisten Exportgüter in die USA, nach Aussagen der Gemeinschaft auch für den Auto- und Pharmasektor. Doch besteht bei letzterem noch etwas Ungewissheit, da nicht restlos klar ist, ob es doch noch in einigen Produktkategorien zu Sonderbelastungen kommen könnte. Zusätzlich soll die EU bis zum Ende von Trumps Amtszeit 750 Milliarden US-Dollar für Energieimporte aus den USA ausgeben, 600 Milliarden US-Dollar in den USA investieren und eine „große Menge“ an US-Rüstungsgütern kaufen.
Während mehr Investitionen oder Energieeinkäufe vermutlich auch ohne Zollabkommen auf der Agenda gestanden hätten und bislang erst Zukunftsmusik sind, verschlechtern sich die Handelsbedingungen merklich. Auf viele Unternehmen kommen Mehrkosten zu. Positiv zu werten ist, dass das Zoll-Extremszenario von zwischenzeitlich 30 Prozent abgewendet werden konnte. Vor allem haben die Unternehmen nun mehr Planungssicherheit und Investitionsbremsen könnten sich wieder lösen.
Dies war mit ein Grund, warum der deutsche Aktienindex DAX in einer ersten Reaktion Kursgewinne verbuchte. Doch sorgenfrei ist das Bild aus europäischer Sicht nicht: Der Euro, der gegenüber dem US-Dollar zugelegt hatte, weil am Finanzmarkt Zweifel an der wirtschaftspolitischen Verlässlichkeit der USA aufkamen, fiel seit Verkündung des Zollabkommens durch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeitweise um bis zu drei Prozent.
Es hätte für die EU schlimmer kommen können
Welche Auswirkungen haben die Zölle auf unser Konjunktur- und Zinsbild? Insgesamt bleiben sie im Rahmen unserer Erwartungen – höher, aber nicht so hoch wie ursprünglich angedroht. Damit bleiben unsere Konjunkturprognosen unverändert. Konkret ist für Deutschland eine Durststrecke nach dem Ende der positiven zollbedingten Vorzieheffekte zu erwarten, aber der mittelfristige Ausblick bleibt durch eine anziehende Binnenwirtschaft als Folge umfangreicher Fiskalstimuli konstruktiv. Ab dem vierten Quartal dürfte der sich verbessernde Wachstumsausblick in Deutschland auch zu stärkeren Quartalen im Euroraum insgesamt führen.
Beim US-Wachstum gehen unsere Ökonomen nach wie vor von einer Abschwächung in diesem Jahr aus. Der für den Konsum wichtige Arbeitsmarkt zeigte sich noch robust, wobei es bereits Signale auf eine nachlassende Einstellungsaktivität im Privatsektor gibt. Wir erwarten aber kein Abrutschen. Damit dürfte auch die US-Wirtschaft solide bleiben. Die Einigung auf Zollabkommen mit etwas niedrigeren als den ursprünglich angedrohten Zollsätzen sollte den Inflationsdruck begrenzen. Wir erwarten einen Anstieg der Kerninflation bis zum Jahresende, jedoch weniger ausgeprägt als wir das im Zuge des Zoll-Chaos rund um den „Liberation Day“ Anfang April zwischenzeitlich erwartet hatten.
Die US-Notenbank belässt Leitzinsen (noch) unverändert
Erwartungsgemäß hat die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) auf ihrer Sitzung Ende Juli den Leitzins zum nunmehr fünften Mal in Folge unverändert gelassen. Der falkenhafte Zungenschlag von Fed-Chef Powell überraschte hingegen die Märkte. Wir sehen in seinen Äußerungen vor allem den Versuch, für die Fed eine maximale Flexibilität zu bewahren. Die jüngsten Indikatoren würden nahelegen, dass sich das Wachstum der Wirtschaftsaktivität im ersten Halbjahr abgeschwächt hat. Die Unsicherheit über den wirtschaftlichen Ausblick wird im Vergleich zu Juni unverändert „erhöht“ beurteilt.
In unserem Basisszenario waren wir seit Februar davon ausgegangen, dass die Fed ihren Leitzins bis Ende 2025 unverändert belassen würde. Jüngst haben wir jedoch unsere Prognose dahingehend angepasst, dass die Fed spätestens auf der Dezember-Sitzung den Ende 2024 unterbrochenen Prozess, den Leitzins graduell in Richtung neutrales Niveau zu führen, wieder aufnehmen wird. Konkret erwarten wir, dass die Fed den Leitzins bis zum Ende des ersten Quartals 2026 um insgesamt 50 Basispunkte auf ein Zielband für die Fed Funds Rate von 3,75 bis 4 Prozent senken wird. Unsere neue Leitzinsprognose entspricht dem Landeniveau, das wir im Dezember 2024 – also vor dem Zollstreit – für das erste Halbjahr 2025 erwartet hatten.
EZB drückt die Stopp-Taste
Die EZB hat am 24. Juli das bisherige Leitzinsniveau bestätigt. In der Pressekonferenz gab EZB-Präsidentin Lagarde keine klaren Hinweise für weitere Zinssenkungen. Ihre Kommunikation hat aber stark auf die Bedeutung der Unsicherheit hingewiesen. Nachdem das Risiko eines sehr unvorteilhaften Ausgangs des Handelsstreits und damit die Unsicherheit über den Inflationsausblick nun abgenommen hat, haben wir unsere EZB-Prognose angepasst. Wir erwarten daher keinen Zinsschritt mehr im September. Eine weitere Zinssenkung dürfte nur noch dann vorgenommen werden, wenn die Daten bis zur Septembersitzung ein klares Abwärtsrisiko für Konjunktur und Inflation zeigen würden.
Bank of Japan setzt geldpolitische Normalisierung fort
Die Bank of Japan (BoJ) ist weiterhin in die Gegenrichtung unterwegs. Angesichts der guten Konjunkturentwicklung und vor allem wegen des anhaltenden Inflationsdrucks wird sie ihren Kurs der schrittweisen geldpolitischen Normalisierung fortsetzen. Auch auf der Juli-Sitzung nahm die BoJ keine Änderung an ihrer geldpolitischen Ausrichtung vor. Die Zoll-Einigung zwischen den USA und Japan wurde als wesentlicher Schritt nach vorn bezeichnet, aber gleichzeitig die durch die Handelspolitik gestiftete anhaltende Unsicherheit betont. Die BoJ hat damit den Weg zur nächsten Leitzinserhöhung bereitet – ohne sich in irgendeiner Form festzulegen. Wir gehen davon aus, dass sie den Leitzins erst dann anheben wird, wenn aus ihrer Sicht ausreichend Klarheit über die US-Handelspolitik und deren Auswirkungen besteht. Diese Voraussetzung schätzen wir im Oktober als erfüllt ein, weshalb wir dann mit der nächsten Leitzinsanhebung auf 0,75 Prozent rechnen. Im kommenden Jahr dürften zwei weitere Zinsschritte folgen.
US-Dollar zuletzt erholt
Der US-Dollar war nach seinem seit Jahresanfang anhaltenden Abwertungstrend bis Anfang Juli auf ein Tief von 1,18 US-Dollar gegen den Euro gefallen. Im Verlauf des Berichtsmonats konnte er sich unter Schwankungen spürbar erholen, zuletzt musste man noch 1,14 US-Dollar für einen Euro zahlen. Im Monatsvergleich wertete die US-Währung somit um knapp drei Prozent auf. Gründe waren überraschend gute US-Konjunkturdaten und zum Monatsende auch die Zoll-Einigung mit der Europäischen Union und anderen Ländern. Gleichzeitig blieb die US-Inflationsrate über dem Zwei-Prozent-Ziel der Fed. Auch die falkenhaften Aussagen von Fed-Chef Powell auf der letzten Notenbanksitzung dämpfte die Markterwartung für mögliche Zinssenkungen weiter: Die am Markt eingepreisten Zinssenkungserwartungen gingen zurück, das verlieh dem Greenback Auftrieb. Obendrein lösten viele institutionelle Anleger ihre Wetten auf einen fallenden US-Dollar zumindest teilweise auf. Zudem haben die Marktteilnehmer die durch Trumps Fiskalpaket („One Big Beautiful Bill“, OBBB) steigende US-Staatsverschuldung inzwischen eingepreist. Mittlerweile zeigt sich, dass die Mehreinnahmen aus den Zöllen dem Defizit-Anstieg, der unter anderem aus den Steuersenkungen resultiert, entgegenwirken.
Auch gegen den Japanischen Yen und das Britische Pfund wertete der US-Dollar um etwa vier bzw. drei Prozent auf. Neben den bereits genannten Gründen kamen dort die anhaltende politische Unsicherheit rund um die japanischen Oberhauswahlen sowie schwache Konjunkturdaten im Vereinigten Königreich hinzu.
Die aktuelle Erholung des US-Dollars könnte noch etwas weiterlaufen, doch auf mittlere Sicht gehen wir von einer Fortsetzung der Abwertungsbewegung aus. Für Ende 2025 erwarten wir, dass der Euro bei 1,18 US-Dollar liegt, Ende September 2026 sehen wir ihn sogar bei 1,25 US-Dollar. Diese Einschätzung spiegelt die negativen Auswirkungen der Trump-Politik auf die US-Konjunktur und auf den Reserve-Status des US-Dollars wider. Folglich dürften internationale Anleger ihre US-Dollar-Engagements weiter abbauen und ihre Portfolios global breiter aufstellen. Europa wird seine Investitionen in Verteidigung und Infrastruktur ausweiten, wodurch die Attraktivität des Euros zunimmt, mittelfristig auch gegenüber dem Japanischen Yen.
Die Aktienmärkte konzentrierten sich zuletzt auf die Berichtssaison zum zweiten Quartal. Los ging es Mitte Juli mit den US-Banken, die solide Ergebnisse präsentierten. Auch die US-Technologie-Riesen wie etwa Alphabet legten robuste Zahlenwerke vor. Schon zuvor waren die Tech-Firmen der Grund dafür, dass sich die US-Börse zuletzt wieder besser als die europäische entwickelte. Sie berichteten von einem anhaltend hohen Wachstum im Investitionsfeld Künstliche Intelligenz. Auch resultieren aus Trumps OBBB Chancen für den US-Aktienmarkt: Die vereinfachten Abschreibungsregeln dürften Unternehmen wie Microsoft und Amazon, die hohe (KI-) Investitionen tätigen, zukünftig unterstützen. Die Steuererleichterungen für das obere Einkommenssegment sollten wie ein Konsumstimulus wirken.
Die Ertragssituation zeigt sich solide, aber nicht überwältigend: Für das zweite Quartal 2025 rechnen wir insgesamt mit einem US-Gewinnwachstum von rund 5 Prozent, für das Gesamtjahr mit gut 9 Prozent. Dieses trifft auf ambitionierte Bewertungen. So liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des S&P 500-Index aktuell bei über 26x, während sich der Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre auf 22x beläuft. Das KGV des STOXX Europe 600-Index beträgt zurzeit knapp 15x und liegt damit nur leicht über dessen langjährigem Durchschnitt. Allerdings bleibt die Gewinndynamik in Europa – auch angesichts des weichen US-Dollars – schwach. Erst 2026 dürfte sich das Umfeld für die hiesigen Unternehmen aufklaren.
Daher sind wir aktuell neutral für Aktien gestimmt, die sich in einem Spannungsfeld zwischen möglichen weiteren Kurszuwächsen in Trippelschritten („grinding higher“) und den saisonal typischen Sommermärkten mit weniger Liquidität und höherer Schwankungsanfälligkeit bewegen. Die US-Aktienmärkte stehen nahe an ihren Allzeit-Hochs und viele positive Nachrichten sind in den Kursen bereits eingepreist. Auf kurze Sicht nehmen die Risiken zu, denn ab August sollten die Zolleffekte auf die Gewinne durchschlagen. Zudem könnte es von Seiten der Zentralbanken etwas unruhiger werden. Wir sind also zunächst vorsichtiger, bevor sich die Perspektiven gegen Jahresende wieder aufhellen dürften. Aus regionaler Sicht bevorzugen wir nach wie vor europäische vor US-Titeln.
Börsen im Juli mit leichten Zuwächsen
In den USA legte der S&P 500-Index im abgelaufenen Monat um rund 2,2 Prozent zu, der industrienahe Dow Jones Industrial Average trat hingegen auf der Stelle. Die Tech-Börse Nasdaq gewann 3,7 Prozent. Dabei erreichten der S&P 500- und der Nasdaq-Index neue Allzeithochs. Die europäischen Märkte legten unter Schwankungen moderat zu. Die für den Euroraum bzw. Europa repräsentativen EURO STOXX 50- bzw. STOXX Europe 600-Indizes gewannen 0,3 beziehungsweise 0,9 Prozent. In Deutschland stieg der DAX um 0,7 Prozent.In Asien schloss der Nikkei 225-Index unter starken Schwankungen 1,4 Prozent fester. Für den MSCI-World-Index ergab sich im Berichtszeitraum ein Plus von 2,0 Prozent.
An den Rentenmärkten ist von einer Sommerpause wenig zu spüren. Zwar ruht die Neuemissionstätigkeit weitgehend, doch die Sekundärmärkte sind in Bewegung. Vor allem Staatsanleihen aus den Industrieländern mit langen Laufzeiten gerieten zunächst unter erheblichen Druck. Angesichts der weiter zunehmenden Staatsverschuldung in den USA, in Japan sowie in vielen europäischen Ländern verlangen die Investoren auch höhere Laufzeitprämien. Entsprechend zogen die Renditen langlaufender Papiere weiter an. Die Zinsen von Kurzläufern bewegten sich hingegen kaum, da sich die Zinssenkungserwartungen zuletzt stabilisiert haben. Ende Juli kam es bei langlaufenden US-Staatsanleihen überraschend zu einem Renditerückgang, als eine leichte Abkühlung des Arbeitsmarkts auf eine nachlassende US-Wachstumsdynamik hinwies. Nach der falkenhaft aufgenommenen Fed-Sitzung zogen dann die Renditen kurzlaufender US-Papiere an, während sie sich in den längeren Laufzeiten weiter einengten. Unternehmensanleihen aus dem Investment Grade- und dem High Yield-Segment zeigten sich freundlich, die Risikoaufschläge waren erneut rückläufig. Papiere aus den Schwellenländern waren ebenfalls gefragt. Sie profitieren vom schwachen US-Dollar und von den im Vergleich zu den Industrieländern soliden Staatshaushalten.
Am US-Staatsanleihemarkt stieg die Rendite zehnjähriger Papiere in der ersten Julihälfte von 4,3 auf bis zu 4,5 Prozent, bevor sie bis zum Monatsende wieder auf etwa 4,4 Prozent sank. Der für US-Staatspapiere repräsentative J.P. Morgan Global Bond US-Index gab im Juli um 0,4 Prozent nach. Der Markt für Euro-Staatsanleihen (iBoxx Euro Sovereign-Index) gab per saldo 0,2 Prozent ab. Die deutsche Zinskurve verschob sich, mit Ausnahme der ganz kurzen Laufzeiten, parallel nach oben. Die zehnjährige Bundrendite lag Ende Juli bei 2,7 Prozent, also im Monatsvergleich rund zehn Basispunkte höher.
Auch wenn die US-Staatsverschuldung aufgrund eines spürbaren Anstiegs der Zolleinnahmen am Ende niedriger ausfallen dürfte als von uns zunächst prognostiziert, rechnen wir mit weiter steigenden Renditen bei langlaufenden Staatsanleihen. Dies gilt nicht nur für die USA, sondern auch für den Euroraum und für Japan. Wir sehen die Anleihemärkte in den großen Wirtschaftsräumen aktuell als fair bewertet an. Dabei bevorzugen wir Euro-Pfandbriefe und Euro-Unternehmensanleihen aus dem Investment Grade-Segment, aber auch Euro-High-Yield-Titel im Multi Asset-Kontext vor Staatsanleihen. Steigende Staatsschulden, sinkende Unternehmenssteuern und die potenzielle Unterstützung durch die Konjunkturpakete für europäische Unternehmen sprechen im direkten Vergleich mehr für Unternehmensanleihen als für Staatstitel.
Der Handelskonflikt hält die Weltwirtschaft weiter im Atem. Die Beziehungen zwischen der EU und den USA haben sich damit erwartbar verschlechtert und die Konjunktur wird in Mitleidenschaft gezogen. Die Belastungen fallen aber überschaubar aus und die Unsicherheit hat durch den Deal zumindest vorerst spürbar abgenommen. Das trieb die Rally am Aktienmarkt weiter an. Und dürfte auch auf den weiteren EZB-Pfad wirken.
Für die Rentenmärkte zeigt sich ein etwas schwierigeres Bild. Die negativen Effekte aus dem Handelskonflikt auf Inflation und Wachstum stehen größtenteils noch bevor, denn sie kommen zeitversetzt beim Verbraucher an. Die US-Inflationszahlen im Juni haben erste Hinweise geliefert, dass die Zölle preistreibend wirken.
Zwar mindern die wachsenden Zolleinnahmen das hohe Haushaltsdefizit der USA, dieser Effekt wird jedoch durch das rückläufige Steueraufkommen in Folge von Trumps „One Big Beautiful Bill“ (OBBB) mehr als überkompensiert. Das Anfang Juli vom US-Senat verabschiedete Fiskalpaket treibt somit die Neuverschuldung der US-Regierung in die Höhe. Dies hat der Rentenmarkt mit steigenden Renditen auf langlaufende Anleihen quittiert. Dagegen wirken die durch die in der OBBB enthaltenen Investitionsanreize positiv.
Das Umfeld bietet nach wie vor kaum Rückenwind für chancenorientierte Anlagen. Der Wachstums-Inflations-Mix bleibt vor diesem Hintergrund herausfordernd und trübt sich weiter ein. Nach dem starken Anstieg der Aktienkurse wird eine Konsolidierung wahrscheinlicher. Von geopolitischer Seite könnte mit der veränderten Gangart Trumps gegen Russland in den kommenden Wochen neue Unwägbarkeiten erwachsen. Den Märkten ist keine Sommerpause gegönnt, es dürfte schwankungsreich bleiben.
Ihr Portfoliomanagement
Union Investment Privatkunden
Disclaimer
Die Inhalte in diesem Dokument wurden von der Union Investment Privatfonds GmbH nach bestem Urteilsvermögen erstellt und herausgegeben. Eigene Darstellungen und Erläuterungen beruhen auf der jeweiligen Einschätzung des Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung, auch im Hinblick auf die gegenwärtige Rechts- und Steuerlage, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Als Grundlage dienen Informationen aus eigenen oder öffentlich zugänglichen Quellen, die für zuverlässig gehalten werden. Für deren Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit steht der jeweilige Verfasser jedoch nicht ein. Alle Index- bzw. Produktbezeichnungen anderer Unternehmen als Union Investment werden lediglich beispielhaft genannt und können urheber- und markenrechtlich geschützte Produkte und Marken dieser Unternehmen sein.
Alle Inhalte dieses Dokuments dienen ausschließlich Informationszwecken. Sie dürfen daher weder ganz noch teilweise verändert oder zusammengefasst werden. Sie stellen keine individuelle Anlageempfehlung dar und ersetzen weder die individuelle Anlageberatung durch die Bank noch die individuelle, qualifizierte Steuerberatung. Für die Eignung von Empfehlungen zu Fondsanteilen oder Einzeltiteln für bestimmte Kunden oder Kundengruppen übernimmt Union Investment daher keine Haftung.
Dieses Dokument wurde mit Sorgfalt entworfen und hergestellt, dennoch übernimmt Union Investment keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit. Es wird keinerlei Haftung für Nachteile, die direkt oder indirekt aus der Verteilung, der Verwendung oder Veränderung und Zusammenfassung dieses Dokuments oder seinen Inhalt entstehen, übernommen.
Stand aller Informationen, Darstellungen und Erläuterungen: 4. August 2025, soweit nicht anders angegeben.
Ihre Kontaktmöglichkeiten
Union Investment Service Bank AG, Weißfrauenstraße 7, 60311 Frankfurt am Main
Telefon 069 58998-6060, Telefax 069 58998-9000, www.union-investment.de
Drucken Nach oben