Source: https://www.union-investment.de/blog/tipps-zum-taschengeld
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Startseite Blog Zum Schulstart das erste Taschengeld
Der Schuleintritt eignet sich, um Kindern den Umgang mit Geld beizubringen.
Freitag, 04.07.2025
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Demnächst beginnt für Kinder, Eltern und Großeltern ein spannender Lebensabschnitt: Mit dem ersten Schultag machen Familien viele neue Erfahrungen. Und manche Aspekte des täglichen Lebens geraten dann erst in den Mittelpunkt. Spätestens mit der Einschulung wird zum Beispiel das Taschengeld ein wichtiges Thema: Wie hoch sollte es sein? Gibt es wöchentlich oder monatlich einen festen Betrag? Bekommt das Kind das Geld direkt, oder geht es gar auf ein eigenes Girokonto? Und wofür darf es überhaupt ausgegeben werden? Das wird gerade zum Schulstart zwischen Eltern und Kindern zuweilen heiß diskutiert. Nicht immer sind die Kinder mit der Summe einverstanden, ohne bereits zu wissen, was sie damit für sich kaufen können.
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Durch Taschengeld können Kinder lernen, wie sie vernünftig mit ihrem Geld umgehen. Sie verstehen, dass Dinge unterschiedlich viel Geld kosten und sie sich nicht immer alles leisten können, was sie gerne hätten. So lernen sie auch, Entscheidungen zu treffen und vorausschauend zu planen.
Experten des Instituts für Wirtschaftspädagogik der Wirtschaftsuniversität Wien1 empfehlen zum Beispiel, ab dem Grundschulalter Taschengeld zur Verfügung zu stellen. Dann können Kinder bereits mit kleinen Beträgen rechnen und bestimmte Zeiträume überblicken – wichtige Voraussetzungen für den Umgang mit ihrem Taschengeld.
Wie viel Taschengeld ein Kind bekommt, hängt natürlich in erster Linie vom Familienbudget ab. Nachdem die Frage geklärt ist, wie viel grundsätzlich für Taschengeld zur Verfügung steht, spielt vor allem das Alter des Kindes eine Rolle. Für den Anfang sind geringe, aber dafür wöchentliche Beträge geeignet. Ältere Kinder, die schon größere Zeiträume überblicken können, bekommen ihr Taschengeld einmal im Monat.
Zur Höhe des Taschengeldes geben beispielsweise Experten des Deutschen Jugendinstituts2 Richtlinien ab, an denen sich Eltern orientieren können. Für Sechs- bis Siebenjährige empfehlen sie etwa zwei bis drei Euro Taschengeld pro Woche, für Kinder im Alter von zehn bis elf Jahren monatlich 20 bis 25 Euro und für Jugendliche im Alter von sechzehn bis siebzehn Jahren zwischen 50 und 70 Euro im Monat.
Entscheidend ist, dass Eltern sich mit ihrer Wahl wohlfühlen. Und: Wichtiger, als einen möglichst hohen Betrag zu zahlen, ist, dass das Kind den Umgang mit Geld lernt und dessen Wert versteht.
Eltern und Kind vereinbaren am besten Regeln für den Umgang mit dem Taschengeld. Das Geld wird dem Kind dann zu einem festen Zeitpunkt gegeben, zum Beispiel jeden Sonntag oder am ersten Tag des Monats.
Zudem wird mit dem Kind besprochen, was es von nun an selbst kauft. Dinge des täglichen Bedarfs wie Schulmaterialien und Kleidung besorgen weiterhin die Eltern; die Kinderzeitschrift, die Extratüte Naschsachen, ein Eis oder Aufkleber für das neue Sammelalbum übernimmt das Kind nun aber selbst. Wichtig ist, dass Kinder ganz allein darüber entscheiden dürfen, wofür sie ihr Taschengeld ausgeben. Auch wenn das bedeutet, dass das Taschengeld vielleicht einmal schon aufgebraucht ist, die nächste Zahlung aber noch auf sich warten lässt. Eltern bleiben hier am besten konsequent. So lernt das Kind, dass es sein Geld eben nur einmal ausgeben kann.
Je älter die Kinder werden, desto größer werden die Wünsche. Dann möchten sie auch mal etwas Besonderes, etwa die teuren Turnschuhe oder das angesagte Computerspiel. Dafür reicht das Taschengeld meist nicht aus. Dann heißt die Lösung: sparen. Und wenn der Wunsch sehr groß ist, fällt es meist auch leichter, einen Teil des Taschengeldes zur Seite zu legen. Wenn es dann endlich so weit ist und genügend Geld zusammen ist, ist die Freude besonders groß. Das erste selbst gekaufte Skateboard macht stolz und bringt oft noch mehr Freude, als wenn es ein Geschenk gewesen wäre – und daran erinnert man sich sicherlich auch noch als Erwachsener.
Wissen Sie noch, was Sie sich von Ihrem ersten Taschengeld gekauft haben? Oder wofür Sie zum ersten Mal gespart haben? Dann schreiben Sie uns einen Kommentar – wir sind gespannt!
Mit einem Fondssparplan können Eltern und Großeltern dazu beitragen, die schulische und universitäre Bildung ihrer Kinder und Enkel zu finanzieren. Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass am Ende der Ansparphase weniger Vermögen zur Verfügung steht, als insgesamt eingezahlt wurde, beziehungsweise dass die Sparziele nicht erreicht werden können. Es besteht ein Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie ein Ertragsrisiko. Weitere Informationen dazu lesen Sie im Beitrag „Schulstart: Finanzielle Zukunft im Fokus“ auf der Privatkundenseite von Union Investment.
Der ursprüngliche Beitrag wurde am 15.07.2020 veröffentlicht.
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23 von 33 Personen fanden diesen Eintrag hilfreich.
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3 Beiträge
Nina Seveker 15.3.2021
Ich habe mir von meinem ersten Geld eine Kassette gekauft. Benjamin Blümchen als Detektiv.
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Helmut Schommer 31.10.2021
Hallo. Ich bin am 27.6.1954 geboren. Mein erstes Taschengeld (50 Pfennig in der Woche) habe ich mit ca. 11/12 Jahren bekommen. Das habe ich 10 Wochen lang gespart und mir dann davon Single Schallplatten gekauft. Die haben damals 5DM gekostet.
Dirk Wolff 26.7.2025
Mein erster größerer Wunsch war ein eigener Fernseher - so ein kleiner, tragbarer. Das war damals etwas ganz besonderes (Geburtsjahr 1964 - da gab es in vielen Wohnungen noch keinen einzigen). Als Taschengeld gab es bei uns zuhause pro Monat so viel, wie man alt war (z.B. mit 15 Jahren 15 DM also ca. 7,50€). So lange hätte ich garnicht sparen können, meinen Wunsch vom Taschengeld bezahlen zu können. Also: Zeitungen austragen, Messestände mit auf- und abbauen... Man war ich stolz, als das Geld zusammen und der Fernseher in meinem Zimmer war.
awerwer
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