Source: https://www.union-investment.de/blog/jahr_der_genossenschaften
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Startseite Blog So viel Genossenschaft steckt in einem ganz normalen Tag
Oft unbemerkt prägen Genossenschaften das tägliche Leben und sichern eine regionale Wertschöpfung.
Dienstag, 09.09.2025
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Ein Samstagmorgen auf dem Wochenmarkt: Unter bunten Schirmen stapeln sich Kartoffeln, Äpfel und Karotten an den Ständen, dazwischen Salat, Gurken und frische Kräuter. Auch Blumen, Honig und selbst gemachte Marmeladen werden zum Kauf feilgeboten, der Duft von frischem Brot liegt in der Luft.
Möglicherweise finden sich auf diesem Markt auch einige Produkte aus Agrargenossenschaften. Ihr Prinzip: Kleine Landwirte schließen sich solidarisch in einer landwirtschaftlichen Kooperation zusammen. Sie liefern ihre Ernte ein und vermarkten ihre Produkte dann gemeinsam. Die Vorteile dieser Gemeinschaft sind saisonale, regionale und oft ökologisch produzierte Lebensmittel, finanzielle Planungssicherheit für die Landwirte[1], transparente Preise – und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Besagtes Gemeinschaftsgefühl ist die Grundlage dieser Rechtsform: Menschen tun sich zusammen, um von den Stärken einer Gemeinschaft zu profitieren und gleichzeitig „wirtschaftliches Handeln mit sozialer Verantwortung zu verbinden“, wie der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ein wesentliches Anliegen von Genossenschaften anlässlich des UN-Jahres der Genossenschaften 2012 formuliert hat.
So helfen Genossenschaften wie im obigen Beispiel aktiv, die regionale Wertschöpfung zu fördern und nach den Prinzipien von Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung zu wirtschaften.
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Die Vereinten Nationen (UN) haben auf ihrer Generalversammlung am 19. Juni 2024 das Jahr 2025 zum „Internationalen Jahr der Genossenschaften“ ausgerufen, um auf deren bedeutende Aufgabe hinzuweisen. Laut Ansicht der UN tragen sie zu einer „nachhaltige[n] Entwicklung, der Armutsbekämpfung und der Förderung eines inklusiven Wirtschaftswachstums“ bei. Als starke Wertegemeinschaften könnten Genossenschaften demzufolge aktiv dazu beitragen, die UN-Ziele mit Nachhaltigkeitsorientierung zu erreichen – etwa durch die Bekämpfung von Armut, die Schaffung von Beschäftigung und die Förderung sozialer Integration.
Das mag abstrakt klingen, ist aber im Alltag enger mit unserer Lebenswelt verwoben, als man vielleicht denkt. Denn Genossenschaften sind in ganz unterschiedlichen Bereichen und Branchen aktiv. Das zeigt sich an vielen Stellen in unserem Tagesablauf.
Familie Müller* wohnt in einer Wohnung, die sie als Mitglied einer Wohnungsgenossenschaft gemietet hat. Allein in Deutschland gibt es rund 1.800 Wohnungsgenossenschaften, so die Angaben des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV). Diese kümmern sich um bezahlbaren Wohnraum, vor allem in Ballungsgebieten. Der Tag von Familie Müller beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück. Dabei stammt die Milch im Müsli vermutlich von einer Molkereigenossenschaft, die die lokale Produktion im ländlichen Raum unterstützt.
Für die beiden Kinder der Familie geht es dann mit den neuen Fahrrädern in die Schule – jüngst erworben bei einem örtlichen Fachhändler, der in einer auf den Ein- und Verkauf von Zweirädern spezialisierten Genossenschaft aktiv ist. Deren Mitglieder profitieren unter anderem von qualitativ hochwertigen Fahrrädern, guten Preisen, einer schnellen Logistik und digitalen Lösungen – viele Vorteile im aktuellen Wettbewerbsumfeld. In ihrer Frühstückspause gibt es Vitamine für die Müller-Kinder: Während der Apfel aus einer der 77 Obstgenossenschaften in Deutschland stammt, kommt die Banane von weit her, zum Beispiel von einer Genossenschaft in Costa Rica.
Währenddessen beginnt Frau Müller ihre Arbeit in einer Apotheke, die ihre Medikamente von einer Apothekergenossenschaft bezieht. Herr Müller ist Steuerberater. Er arbeitet regelmäßig mit IT-Lösungen, die ebenfalls von einer Genossenschaft stammen können.
Mittagspause: Während Herr Müller sich ein Sandwich kauft – die Bäckerei ist wie viele andere Bäcker und Konditoreien Mitglied einer Bäckerei-Genossenschaft –, nutzt seine Frau die freie Stunde für ein Beratungsgespräch bei der Bank. Die genossenschaftlichen Volksbanken Raiffeisenbanken sind ein verlässlicher Finanzpartner für alle Lebensphasen (siehe Kasten).
Am Nachmittag und Abend kommt die Familie mit weiteren Genossenschaften in Kontakt. Herr Müller bestellt ein Taxi bei einer Taxigenossenschaft, die sich um die Belange der Taxifahrer kümmert, während Frau Müller darüber nachdenkt, zu einer der etwa 1.000 Energiegenossenschaften zu wechseln, um Ökostrom zu beziehen.
Ein langer Tag mit genossenschaftlicher Begleitung geht allmählich zu Ende. Um das Abendessen kümmert sich heute Herr Müller. Frische Radieschen und Tomaten für den Salat kauft er im Supermarkt um die Ecke. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dieser zu einer genossenschaftlich organisierten Gemeinschaft gehört.
Ob bei der Arbeit, in der Schule, bei Bankgeschäften oder beim Einkaufen – Familie Müller ist an diesem typischen Tag einer ganzen Reihe an Genossenschaften begegnet. Und so geht es Millionen Bundesbürgern. Die genossenschaftlichen Werte wie Solidarität und demokratisches Handeln tragen zu deren Erfolg bei. Und obwohl es viele von ihnen seit langer Zeit gibt, könnten sie möglicherweise Antworten für die großen Herausforderungen von heute und für die Zukunft liefern, seien es globale Krisen, die digitale Transformation oder der Klimawandel. Denn bei vielen dieser Fragen liegt der Schlüssel in der Gemeinschaft.
* Familie Müller besteht aus vier fiktiven Personen. Sie stehen beispielhaft für Menschen, die in ihrem täglichen Leben mit Genossenschaften in Berührung kommen.
Genossenschaftsbanken gibt es seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Nach und nach schlossen sich lokale Genossenschaftsbanken zu größeren Verbünden zusammen, daraus entstand später die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Zu der Gruppe gehören neben den Volksbanken und Raiffeisenbanken auch spezialisierte Finanzdienstleister wie die DZ Bank, die R+V Versicherung und, als genossenschaftlicher Asset Manager, die Fondsgesellschaft Union Investment.
Derzeit gibt es nach Angaben des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands rund 700 Genossenschaftsbanken. In mehr als 7.200 Bankstellen in Deutschland bieten sie über 30 Millionen Kunden Finanzdienstleistungen an.
Jedes Institut der genossenschaftlichen FinanzGruppe ist rechtlich selbstständig, arbeitet aber eng mit den anderen Mitgliedern zusammen. Kunden profitieren damit sowohl von der regionalen Nähe als auch dem Rückhalt eines großen Finanzverbundes. Als Finanzierungspartner des Mittelstands leisten die Mitglieder einen wichtigen Beitrag für die regionale Wirtschaft.
Union Investment spielt als Teil der genossenschaftlichen FinanzGruppe eine tragende Rolle. Die Fondsgesellschaft versteht sich nicht nur als Finanzdienstleister, sondern auch als aktiver Teil einer solidarischen Gemeinschaft, die sich für eine bessere und verantwortungsvolle finanzielle Zukunft einsetzt. Gerade in den aktuell herausfordernden Zeiten sieht sich Union Investment den Prinzipien der Selbsthilfe, Solidarität und Verantwortung verpflichtet.
Der Vorstandsvorsitzende Hans Joachim Reinke betont: „Genossenschaftliche Werte und Prinzipien sind in unserer DNA verankert, leiten unser Handeln, und wir leben sie jeden Tag. Unser Handeln ist durch dieses Selbstverständnis geprägt.“
Bitte lesen Sie den Disclaimer.
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Schutzbach Heiko 26.9.2025
Super wie die Union-Investment den Genossenschaftlichen Gedanken auf nimmt.
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awerwer
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